Wasserschaden Datenwiederherstellung beim iPhone – das ist eine Geschichte, die jeder schon einmal gehört hat, aber niemand wirklich erleben möchte. Man denkt sich: „Das iPhone ist doch wasserdicht, das wird schon nichts passieren!“ Doch, wie so oft im Leben, ist der Schein trügerisch. Wasserdicht bedeutet nicht unzerstörbar, und genau da beginnt das Drama.
Es war ein sonniger Nachmittag, als ich mit meinem iPhone 12 am Strand spazieren ging. Der Blick auf das kristallklare Wasser lockte, und natürlich hatte ich mein Smartphone in der Hand, um ein paar Fotos zu machen. Ich wollte ein Bild vom türkisfarbenen Meer schießen – das perfekte Urlaubsfoto! Doch während ich den Auslöser drückte, kam die Welle näher und näher. Im nächsten Moment war das iPhone nicht mehr in meiner Hand, sondern steckte bis zum Rand im salzigen Wasser.
„Kein Problem“, dachte ich mir, „mein iPhone ist ja wasserdicht, das wird schon klappen.“ Ich nahm es heraus, schüttelte es einmal aus und setzte mich in den Sand. Während ich damit prahlte, wie gut Apple doch seine Geräte schützt, merkte ich schon, dass der Bildschirm irgendwie merkwürdig flimmerte. Die Farben waren nicht mehr die, die sie sein sollten, und das Home-Icon sah aus wie ein verschwommener Fleck.
Ich versuchte, das Gerät aus- und wieder anzuschalten, aber es blieb schwarz. Ein kurzer Moment der Panik setzte ein, bis ich mich erinnerte: „Hey, ich habe doch die Versicherung!“ Also ab zum nächsten Apple Store – der einzige Ort, an dem ich dachte, eine Lösung zu finden. Doch der Technik-Guru dort ließ mich schnell wissen, dass salziges Meerwasser ein ganz anderer Gegner ist als ein bisschen Regen oder ein nasser Badewannenunfall. Die chemischen Eigenschaften von Salz im Wasser greifen die Elektronik an, und selbst die beste Wasserdichtigkeit hilft da nicht wirklich weiter.
Die Moral von der Geschichte? Wasserdicht ist nicht gleich unzerstörbar. Das iPhone mag einem theoretisch vor einem Regenschauer oder einem Spritzer Kaffee schützen, aber wenn es in Salzwasserschaden oder Süßwasser eintaucht, ist der Schaden oft irreparabel. Selbst wenn das Gerät noch funktioniert, kommen viele Schäden erst später zum Vorschein – die Korrosion setzt ein, der Akku kann beschädigt werden und der Bildschirm kann sich irgendwann auflösen.
Ich stand also da, mit einem noch immer nicht funktionierenden iPhone, das inzwischen als teurer Briefbeschwerer in meiner Tasche diente, und dachte nur: „Nächstes Mal vielleicht doch das iPhone in die Tasche stecken, wenn ich ans Wasser gehe.“ Ein trauriger, aber lehrreicher Moment. Und wer weiß, vielleicht ist das auch die ultimative Ausrede, um sich ein neues Modell zu kaufen. Immerhin, wer will nicht das neueste iPhone, das mit „echtem“ Wasserschutz glänzt… oder zumindest mit der Hoffnung, dass der nächste Sprung ins Wasser ein wenig besser ausgeht.